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BKK Dr. Oetker fordern Wettbewerb statt mehr Bürokratie PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 17 Januar 2008 | Autor: Tanja Jostes

Die Betriebskrankenkasse Dr. Oetker bezweifelt, dass der derzeit kritisch diskutierte Gesundheitsfonds zu mehr Transparenz in der Gesetzlichen Krankenversicherung führe. Im Zusammenhang mit dem gleichzeitig einzuführenden morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (kurz: Morbi-RSA) werde das System noch undurchsichtiger: Je kranker ein Versicherter ist, desto mehr Geld bekomme die entsprechende Krankenkasse aus dem Gesundheitsfonds.

"Die Neuerungen gehen zu Lasten der Gesundheitsvorsorge, die sich dann rein rechnerisch nicht mehr lohnen wird. Diesen Weg einzuschlagen kann nicht im Sinne der Allgemeinheit sein." meint Klemens Kläsener, Vorstandsvorsitzender der BKK Dr. Oetker. Vielmehr sollte gezielten Präventionsmaßnamen eine größere Bedeutung beigemessen werden. "Krankheiten möglichst erst gar nicht aufkommen zu lassen bzw. Erkrankte schnell wieder in den Berufsalltag zurückzuführen, muss unser Auftrag sein.", so Kläsener.

Der durch die Bundesregierung beschlossene Gesundheitsfonds werde nach derzeit diskutierten Hochrechnungen nicht nur für die Versicherten zu höheren Belastungen führen. Da die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung hälftig vom Arbeitgeber getragen werden, würde dieses auch höhere Lohnnebenkosten nach sich ziehen. Die Probleme des Gesundheitssystems seien keinesfalls durch einen Gesundheitsfonds zu lösen, bekräftigt Kläsener. "Deutschland ist nicht geholfen, wenn aufgrund steigender Kassenbeiträge die Lohnnebenkosten teurer und damit verbunden Arbeitsplätze abgebaut würden."

Die BKK Dr. Oetker plädiert für einen echten Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Als gut wirtschaftende Kasse, die keinerlei Kredite bedienen muss, spricht sie sich deutlich gegen einen Einheitsbeitrag aus.

Zum Hintergrund:
Ab dem 1.1.2009 fließen die Beiträge aller Versicherten gemeinsam mit den Arbeitgeberbeiträgen und Steuermitteln in den Gesundheitsfonds. Aus diesem Topf erhält jede gesetzliche Krankenkasse einen bestimmten Betrag, bezogen auf Alter, Geschlecht und bestimmte Krankheitsfaktoren der Mitglieder.

Mehr Informationen zum Gesundheitsfonds unter www.bkk-oetker.de


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Winfried M. Bauer, Management-Autor, *1928

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