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Douglas Firs Single "Judy" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01 November 2017
Nach Tourdaten mit Dirk Darmstädter und den Crooked Brothers kommt Douglas Firs jetzt mit K’s Choice auf Tour:

10.11. - Batschkapp, Frankfurt
11.11. - Technikum, München
12.11. - Lido, Berlin
13.11. - Knust, Hamburg

Douglas Firs ist das musikalische Alter Ego von Gertjan Van Hellemont. Die Musik: Irgendwo zwischen Indie, Americana und Folk. Dabei kommt Van Hellemont gar nicht aus einem staubigen Südstaaten-Nest, sondern aus Belgien. Sein Debütalbum "Shimmer & Glow" sorgte in seiner Heimat bereits für wahre Begeisterungsstürme und brachte ihm Vergleiche zu Ryan Adams, Wilco, The Jayhawks, Gram Parsons und sogar Bob Dylan ein.

Bevor er mit den Aufnahmen des Nachfolgers begann, beschloss Van Hellemont jedoch erst einmal abzuhauen. Gemeinsam mit drei Freunden machte er sich auf einen sechswöchigen Road-Trip entlang der Westküste der USA und durch Kanada. Sie erkundeten Städte und genossen die Natur. "Drum herum buchten wir uns ein paar Konzerte in kleinen Pubs und Clubs", so Van Hellemont. "In Amerika läuft das alles anders als in Belgien, wo die Venues zum Teil Geld vom Staat bekommen. Manchmal mussten wir uns sogar selbst an die Kasse setzen und Tickets verkaufen. Das Ganze hat dort viel mehr DIY-Charakter, und diese Reise war sehr inspirierend."

Kein Wunder, dass sie einen großen Einfluss auf "The Long Answer Is No" hatte. Das fängt an bei der alten Gibson J-50, die Van Hellemont sich in San Francisco gekauft hat, geht über das Cover, das dem Mirror Lake in Oregon nachempfunden ist, und endet bei den Texten. "Als ich wieder Zuhause in Belgien war, fühlte sich auf einmal alles so klein an", so Van Hellemont. "Landschaftlich, aber auch, was die Weltsicht der Leute angeht." Dieses Gefühl verarbeitete er.

Aufgenommen hat Van Hellemont das Album übrigens mit einigen namenhaften Musikerfreunden: Simon Casier von Balthazar am Bass, Christophe Claeys von Amatorski und Magnus am Schlagzeug und Van Hellemonts Bruder Sem an den Keyboards. Abgemischt wurde es anschließend Tom Schick (Wilco, Ryan Adams), und zwar im "Wilco Loft" in Chicago - für Van Hellemont ein Traum, der wahr wurde. "Er hat alle meine Lieblingsplatten gemixt", sagt er. "Eines Tages habe ich ihm einfach eine Mail geschickt." Schick ging es wie Noel Gallagher und Dirk Darmstädter: Er war sofort Fan. Und die drei werden garantiert nicht alleine bleiben.
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