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Der Wettbewerb um Smart Home und Smart Building PDF Drucken E-Mail
Montag, 16 Oktober 2017 | Autor: Dorine Vaessen

Der Wettbewerb um Smart Home und Smart Building - Orientierung am Nutzer ist gefragt!

Alle Referenten des 7. Symposiums. ©Christian Weische
Alle Referenten des 7. Symposiums. ©Christian Weische
7. Symposium "Intelligente Gebäudetechnologien" auf dem Campus Minden mit 120 Fachleuten

Minden.‘Smart Home‘ und ‘Smart Building‘ organisieren die Beleuchtung, Lüftung, Verschattung und Heizung im Arbeits- und Wohnbereich ganz automatisch und intelligent. Doch der Markt der Gebäudeautomations-Planer, Handwerker und Zulieferer wird sich durch den Einfluss von internetstarken Technik- und Vertriebsplattformen ändern.

Auf dem 7. Symposium "Intelligente Gebäudetechnologie" auf dem Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld diskutierten am letzten Donnerstag Vertreter aus Wissenschaft, Handwerk und Technik die Herausforderungen intelligenter Gebäudetechnik. Alle waren gefragt: Architektur, Bauingenieurwesen, Handwerk, Produktion, industriellen und kommunalen Bauherren und natürlich auch die Bewohner.

Zur Anregung präsentierten drei Schüler des Bessel- sowie Ratsgymnasiums in Minden den 120 Expertinnen und Experten ihre Sicht auf das Smart Home der Zukunft. Dazu hatten sie selbst eine Smart Home Steuerung auf einen Raspberry Pi Computer angepasst. Doch trotz aller Technikbegeisterung: Die Funktion des Wohnraums und Ihre Wünsche als Bewohner stehen für die jungen Experten immer ganz im Vordergrund. Ein menschenzentrierter Ansatz, von dem die anwesenden Teilnehmer sich einiges abschauen sollten, so die Wissenschaftler der Hochschule. Dabei stellten sich die Schüler der "Generation Z" ein lernendes System vor, das sich individuell an sie anpasst und ihnen ein Zuhause mit Wohlfühlcharakter bietet. Mit wichtig war die einfache Verfügbarkeit und die klare entspannte Darstellung der Smart Home Angebote.

Zusammen mit Wissenschaft und Handwerk richteten die Teilnehmenden im weiteren Symposium einen Blick in die Zukunft: Die Forscher zeigten auf, dass die Smart Home Technik für die Bewohner nützlich, aber eben nicht sichtbar und beherrschend sein darf. Handwerker und Zulieferer diskutierten, dass die Rolle der Marktakteure sich ändern wird. Somit ist der aufmerksame Dialog mit den Hausbauern, Bewohnern und Nutzern ebenso wichtig wie eine möglichst hohe Flexibilität in der Auslegung des Hauses durch vorausschauende Planung. Bei der Integration verschiedener Systeme sind alle Akteure gefordert, damit die verfügbaren Komponenten für Beleuchtung, Heizung, Sicherheit, Kommunikation und Energieeffizienz in die sich schnell ändernde und internetoffene Steuerungswelt besser integrierbar sind und bleiben.

Mit dem Entwicklungszentrum Intelligente Gebäudetechnologien, kurz InteG e.V., hat sich am Campus Minden eine Plattform Forschung und Praxis etabliert, um Ergebnisse für die menschenzentrierten Technologien der digitalisierten Zukunft zu erarbeiten.

Das Symposium Intelligente Gebäudetechnologien, das inzwischen zum 7. Mal stattfand, ist ein Projekt im Rahmen des "Regionalen Innovationsnetzwerks menschenzentrierte Umgebung für Leben, Wohnen, Arbeit" und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Weiter wird es unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und ist Teil der Leistungsschau KlimaExpo.NRW. Initiatoren des Symposiums sind die Fachhochschule Bielefeld, der Kreis Minden-Lübbecke und Energie Impuls OWL e. V.
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Henry Ford, amerikanischer Industrieller, 1863-1947

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