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Kulturpolitisches Gespräch der FDP Minden und Porta Westfalica PDF Drucken E-Mail
Samstag, 07 Oktober 2017 | Autor: sp

Kulturpolitisches Gespräch der FDP Minden und Porta Westfalica mit Stephen Paul MdL

Image Der ostwestfälische Landtagsabgeordnete Stephen Paul (Herford) traf sich jetzt mit Freien Demokraten aus Minden und Porta Westfalica im Kloster Dalheim, Landesmuseum für Klosterkultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Gesprächspartner waren unter anderem der Ortsvorsitzende Hartmut Freise der FDP Minden, der Ortsvorsitzende Martin Bierwirth und die Fraktionsvorsitzende Cornelia Müller-Dieker der FDP Porta Westfalica.

Foto: Landtagsabgeordneter Stephen Paul (in der Mitte mit der Mönchspuppe) begrüßte Freie Demokraten aus Minden und Porta Westfalica im LWL-Klostermuseum Dalheim.

Im Klostermuseum Dalheim beriet die Gesprächsrunde kulturpolitische Themen, insbesondere die Trendwende im Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen. Die neue Koalition von CDU und FDP im Landtag will die Landeszuschüsse für die Denkmalpflege ab 2018 wieder auf jährlich rund zwölf Millionen Euro erhöhen. Unter der rot-grünen Vorgängerregierung waren diese Mittel auf nur noch 1,7 Millionen Euro jährlich gekürzt worden. Dadurch konnten viele Eigentümer nicht mehr in den Erhalt ihrer denkmalgeschützten Immobilie investieren. Die neue Landesregierung nimmt ihre Verantwortung für das kulturelle Erbe wieder wahr und entlastet mit den Landeszuschüssen Privatpersonen, Kirchengemeinden, Vereine und Interessengruppen, die sich aktiv um den Erhalt historischer Baudenkmäler kümmern.

Im Anschluss an das Fachgespräch besichtigten die Freien Demokraten gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Stephen Paul, der auch Sprecher für Religion und Kirchen der FDP-Landtagsfraktion ist, die aktuelle Luther-Ausstellung im Klostermuseum. Dem Museumsführer Heinz Georg Büker gelang es durch sein engagiertes Erzählen, die Mitglieder auf eine Zeitreise vom Thesenanschlag in Wittenberg bis in die heutige Zeit mitzunehmen. In der Ausstellung zeigen mehr als 300 Exponate aus 100 Jahren bewegter Geschichte, was den Reformator bis heute zu einer Schicksalsfigur der Deutschen macht. Aber nicht nur die historische Figur Martin Luthers wird gezeigt, sondern auch unser aktueller Umgang mit unserem kulturellen Erbe. Immer wieder wurde der Reformator von den Obrigkeiten verschiedener Epochen vereinnahmt und dabei seine Äußerungen in einen neuen politischen Zusammenhang gesetzt.

Die Freien Demokaten waren begeistert von der Ausstellung, die die größte Schau im Westen Deutschlands zum 500-jährigen Reformationsjubiläum ist. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. November 2017 im Kloster Dalheim zu sehen.
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