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Millionenschaden durch Betrugsmasche PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29 Juni 2017 | Autor: RD

Millionenschaden durch Betrugsmasche

Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) warnt Unternehmen vor einer immer wiederkehrenden Betrugsmasche, dem sogenannten Geschäftsführer-Betrug. Hiernach bringen Kriminelle arglose Mitarbeiter dazu, hohe Geldbeträge ins Ausland zu überweisen.

Die Betrugsmasche funktioniert so: Die Sekretäre oder Finanzbuchhalter eines Unternehmens bekommen eine E-Mail von ihrem Chef mit der Aufforderung, einen bezifferten hohen Betrag auf ein Konto im Ausland zu überweisen - streng vertraulich, weil es angeblich um eine Firmenübernahme geht. "In Wirklichkeit stammt die E-Mail aber gar nicht vom Geschäftsführer, sondern von Betrügern", so Svenja Jochens, Justitiarin der IHK Lippe. Die arglosen Beschäftigten überweisen das angeforderte Geld, weil die gefakte E-Mail-Adresse der des Geschäftsführers täuschend ähnlich sieht. Sie unterscheidet sich oft nur durch einen Punkt, einen Unterstrich oder einen Buchstaben. "Unternehmen verlieren so Millionen", so Jochens weiter.

Selbst das LKA warnt mittlerweile die Unternehmen und ruft dazu auf, ihre Mitarbeiter über diese Betrugsmasche zu informieren. Die Betrüger gehen dabei sehr professionell vor: Sie suchen im Internet nach den Namen von Geschäftsführern, Chefsekretärinnen und Finanzbuchhaltern. Auf der Homepage des Unternehmens, das "angegriffen" werden soll, finden sie zumeist alle wichtigen Daten, wie die Telefondurchwahlen von Mitarbeitern, einen kurzen Lebenslauf des Geschäftsführers und mit etwas Glück sogar seine eingescannte Unterschrift. Außerdem sammeln die Täter auch in sozialen Netzwerken persönliche Daten.

Die IHK Lippe empfiehlt den betroffenen Unternehmen, sehr schnell Infos an die Hausbank und die Polizei zu geben. Und außerdem muss der Kardinalsfehler, auf die Ursprungs-E-Mail antworten, unbedingt vermieden werden.
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Oscar Wilde, englischer Schriftsteller, 1854-1900

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