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Für eine starke Wissenschaftskommunikation in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Samstag, 29 April 2017 | Autor: Mara Knapp
Heidelberg/Karlsruhe. Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) wird ab 2017 von der Klaus Tschira Stiftung und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) dauerhaft gefördert. Dies geben beide Gesellschafter anlässlich eines Symposiums zum fünfjährigen Bestehen des NaWik am 03. Mai 2017 bekannt.

Das Symposium steht unter dem Motto "Mehr als Fakten - Wissenschaft heute kommunizieren" - und setzt damit ein deutliches Signal, wie Kommunikation im postfaktischen Zeitalter gelingen kann. In sechs Workshops werden moderne und neue Wege der Kommunikation eröffnet. An einer Podiumsdiskussion am Abend zum Thema "Wissenschaftskommunikation im Spiegel politischer Debatten und Entscheidungen - am Beispiel Künstliche Intelligenz" nimmt auch Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, teil.

"Mit dem NaWik haben wir in Baden-Württemberg ein einzigartiges Institut mit bundesweiter Strahlkraft. Gute Wissenschaftskommunikation ist essenziell - das war auch eine der Botschaften beim March for Science am vergangenen Wochenende. Der Blick in die Welt zeigt, wie wichtig es gerade heute ist, der Gesellschaft die Bedeutung von freier Wissenschaft ins Bewusstsein zu rücken. Hier leistet das NaWik einen wertvollen Beitrag", betont Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

"Es ist heute mehr denn je notwendig, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft nachhaltig gestärkt wird. Mit dem NaWik haben wir vorausschauend bereits vor fünf Jahren ein Institut mit diesem Auftrag auf den Weg gebracht und mit bisher rund fünf Millionen Euro gefördert", erklärt Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung (KTS). Das NaWik-Team unter der Leitung von Beatrice Lugger realisiert sein Ziel mit einem umfangreichen Seminarangebot für Wissenschaftler und weiteren Formaten. Spiegel betont: "Damit all dies auch weiterhin gelingt und noch mehr Wissenschaftler sich mit der Öffentlichkeit austauschen, wird die Klaus Tschira Stiftung das NaWik dauerhaft fördern."

Auch der zweite Gesellschafter, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wird ab 2017 das NaWik finanziell unterstützen. "Für einen gelingenden Austausch mit Bevölkerung, Politik und Medien ist es wichtig, dass Forscherinnen und Forscher zielgruppenorientiert kommunizieren können. Denn in Zeiten, in denen alternative Fakten kursieren, ist es notwendiger denn je, dass Wissenschaftler ihre Arbeit und den Wert der Erkenntnisse in die Gesellschaft tragen", sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. So sei das NaWik aktuell ein Alleinstellungsmerkmal im Antrag des KIT im Ideenwettbewerb für ein Deutsches Internet-Institut "Denn eine Aufgabe des Internet-Instituts wird sein, den Bürgerinnen und Bürgern Erkenntnisse der Forschung zur Künstlichen Intelligenz und deren Folgen für die Digitalisierung der Gesellschaft zugänglich zu machen."

Auch die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer unterstützt die Initiative des KIT für das künftige Internet-Institut. "Mit seiner besonderen Kompetenz bietet das KIT beste Voraussetzungen, um von Karlsruhe aus für ganz Deutschland die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu beforschen", so die Ministerin. Die Relevanz dieses Themas zeigt bereits die Diskussion am Abend mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Innovationen im digitalen Zeitalter erfordern besondere und vielfältige Dialogprozesse. Diese können nur mit den beteiligten Forschern realisiert werden.

Leistungen des NaWik


In den ersten fünf Jahren wurden vom NaWik elf Seminartypen - vom Schreiben bis Social Media - mit hohem Qualitätsstandard entwickelt und bereits rund 3000 Personenseminartage gegeben. Dazu kommt ein Portfolio an Workshops und Vorträgen oder Beteiligungen an Forschungsprojekten zur Wissenschaftskommunikation wie etwa einem Projekt, das untersucht, was Kennzeichen guter Präsentationen von Wissenschaft sind.

Das Programm des Symposiums finden Sie unter www.nawik.de/symposium/
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