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Malteser Lourdeswallfahrt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 11 April 2017 | Autor: Frank Kaiser

Große Pilgerkerze entzündet

Maximilian aus Mönninghausen und Simon aus Fürstenberg tragen Pilgerkerze

Image Geseke, Fürstenberg. Für Maximilian Büttner aus Geseke-Mönninghausen und Simon Schütte aus Fürstenberg war Freitag ein aufregender Tag: Aktuell sind sie auf Pilgerfahrt mit den Maltesern in Lourdes. Gleich am Tag der Ankunft übernahmen sie große Verantwortung: Denn nach dem Eröffnungsgottesdienst in der Kirche St. Bernadette trugen sie die große Pilgerkerze. Diese war zuvor während der Zeremonie durch Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB gesegnet und endzündet worden.

Für Maximilian und Simon hieß es dann, die Kerze im Rahmen einer Prozession zu tragen und sie nahe der Grotte aufzustellen - dem Ort, an dem vor über 150 Jahren dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous die Mutter Gottes erschienen ist. Die Kerze wird die gesamte Pilgerfahrt über brennen.

Die beiden Jugendlichen sind am Donnerstagmorgen gemeinsam mit dem Pilgerzug der Malteser nach Lourdes gestartet. Zusammen mit 170 anderen Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Erzbistum Paderborn fuhren sie lange 28 Stunden, bis sie am Freitagmittag den südfranzösischen Wallfahrtsort erreichten. Simon ist der einzige Pilger aus Fürstenberg, neben Maximilian sind weitere 15 Pilgerinnen und Pilger aus Geseke mit dabei.

"Großes hat der Herr an mir getan" - unter diesem Leitspruch die diesjährige Malteser Pilgerfahrt. Noch bis zum 12. April sind die 916 Wallfahrer unterwegs. Im Marienwallfahrtsort Lourdes feiern sie über Palmsonntag mehrere Gottesdienste. Insbesondere an der Grotte, an der vor über 150 Jahren dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous die Mutter Gottes erschienen ist. Die internationale Messe am Palmsonntag bildet traditionell den Höhepunkt der Malteser Wallfahrt.

Mehr als fünf Millionen Menschen pilgern Jahr für Jahr nach Lourdes, dem größten europäischen Wallfahrtsort. Im Jahre 2008 haben die Malteser die Organisation der Familienwallfahrt im Erzbistum Paderborn übernommen. Außergewöhnlich früh war die Pilgerfahrt in diesem Jahr ausgebucht: Schon Ende Januar standen über 100 Interessierte auf der Warteliste. In der Folge haben die Malteser alle Hebel in Bewegung gesetzt, um möglichst viele Pilger mit nach Lourdes nehmen zu können. Und so war der Sonderzug, mit dem die Pilger anreisen, mit über 650 Menschen bis auf den letzten Platz belegt. Mit einem Charterflug reisten 190 Pilger an, 30 Menschen mit einem Linienflug, über 30 weitere mit einem Bus. Organisiert wurde die Wallfahrt wieder durch den Lourdes Pilgerdienst der Malteser, für den Thomas Ohm aus Dortmund als Wallfahrtsleiter sowie Franz Anton Becker aus Paderborn als Geschäftsführer verantwortlich sind.

Bildunterschrift:
(v.r.): Simon Schütte aus Fürstenberg und Maximilian Büttner aus Geseke-Mönninghausen und trugen die Malteser Pilgerkerze und stellten sie nahe der Grotte auf.

Foto: Malteser/Kaiser
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“Der Gewinn ist für ein Unternehmen zum Überleben so wichtig wie für den Menschen die Luft zum Atmen. Aber so, wie es traurig wäre, wenn der Mensch nur auf der Welt wäre, um zu atmen, genauso wäre es traurig, ein Unternehmen nur zu führen, um Gewinne zu machen!”

Hermann Josef Abs, ehem. Aufsichtsrat-Vorsitzender der Deutschen Bank AG, 1901-1994

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