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Uni Baskets sorgen erneut für überragenden Basketballabend PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 19 März 2017 | Autor: Simon Zengerling
Paderborn. Vor der sensationellen Kulisse von 2144 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz haben die Uni Baskets Paderborn ihre Playoff-Chancen weiter ausgebaut. Mit 88:63 (45:28) bezwangen die Paderborner den direkten Konkurrenten Hebeisen White Wings Hanau deutlich und legten bereits in den ersten Minuten den Grundstein des Erfolgs.

Wie immer schickte Uli Naechster zu Beginn Chase Adams, Dominik Wolf, Matt Vest, Till Gloger und Morgan Grim aufs Feld. Und die legten los wie die Feuerwehr: Nach fünf schnellen Punkten durch Grim hieß es 5:0, nach einem Sprungwurf von Gloger 12:3 (4.) - Auszeit Hanau. Doch auch danach brannten die Uni Baskets, zwei Dreier von Wolf und Vest und ein Sprungwurf von Phillip Daubner sorgten für das 23:8 (8.) - Gäste-Coach Simon Cote musste seine zweite Timeout nehmen. Bis zum Ende des Viertels kamen die White Wings dann noch etwas ran (27:14). "Im Hinspiel sind wir mit 16:0 gestartet - auch heute war das Ziel, von Anfang an so rauszugehen wie im Dezember", erklärt Naechster den starken Start.

Am eigenen Brett hatten die Paderborner vor allem den Hanau-Topscorer Pinkins im Griff, für seine Punkte musste der Big Men hart arbeiten. Lediglich wenn sich die Uni Baskets vereinzelt Nachlässigkeit im Defensivrebound leisteten, kamen die Gäste zu einfachen Punkten. Insgesamt konnte die Führung daher weiter ausgebaut werden - hinten wurde aggressiv verteidigt, vorne auch mal der gute Wurf für einen besseren Wurf aufgegeben. So war bereits der Halbzeitstand sehr deutlich und die Stimmung bereits auf dem Toplevel.

Nach der Pause ließen die Paderborner kurz die Intensität der ersten 20 Minuten vermissen, sodass die Hanauer ihre beste Phase hatten. Bis auf 49:39 (26.) konnte die Cote-Mannschaft verkürzen. Nun legten die Gastgeber den Schalter wieder um: Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Vest und Nick Tufegdzich stoppten den White Wings-Lauf. Bis zur Viertelsirene betrug der Abstand wieder fast 20 Zähler (63:44).

Auch im letzten Durchgang fand die Hanau-Defense kein Mittel gegen die ganz starke Ballbewegung der Uni Baskets. Sowohl freie Korbleger als auch Distanzwürfe wurden herausgespielt und hochprozentig verwandelt (59% Feldwurfquote). Spätestens mit dem Dreier von Maxi Kuhle zum 73:49 (33.) war die Partie vorentschieden. Trotz alledem schalteten die Paderborner keinen Gang runter und spielten angetrieben von den Fans weiter stark. Die Krönung lieferte Fritz Hemschemeier kurz vor Ende mit seinem ersten ProA-Dreier, der von Mitspielern und Zuschauern frenetisch gefeiert wurde.

Uli Naechster war nach der Partie sehr zufrieden und lobte sein gesamtes Team: "Das war heute eine sehr ausgeglichene Leistung. Jeder Spieler, der ins Spiel kam, hat seinen Job gut gemacht. So entsteht eine Dynamik und man performt als Team sehr stark. Wir haben aktuell einen Lauf und verbreiten in unserem Umfeld viel Spaß, den wir auch mit nach Köln transportieren wollen, um dort zwei Punkte einzufahren."

Doch nicht nur sein Team lobte der Headcoach: "Unsere Playoffchance haben wir nicht nur uns als Mannschaft zu verdanken, sondern dem gesamten Umfeld. Allen, die mithelfen bei den Spielen, allen Zuschauern, die uns anfeuern. Zudem unserer medizinischen Abteilung". Hier nannte Naechster Nick Tufegdzich als Beispiel - der Kanadier legte heute 17 Punkte in 16 Minuten auf, nachdem vor vier Wochen noch fraglich war, ob er in dieser Spielzeit noch einmal zum Einsatz kommt.

Neben Tufegdzich gelangen auch Till Gloger (14), Maxi Kuhle (12) und Matt Vest zweistellige Punkteausbeuten. Bei Hanau waren Eugene Harris und Till-Joscha Jönke (je 14 Zähler) beste Werfer.

Mit dem Erfolg gegen den ersten Playoff-Konkurrenten im Rücken reisen die Uni Baskets am kommenden Freitag zum zweiten Konkurrenten. Mit einem Sieg gegen die RheinStars Köln würde man einen weiteren ganz großen Schritt in Richtung Endrunde machen. Tip-off in der Lanxess-Arena ist um 19:30 Uhr.

Uni Baskets: Adams (7), Hemschemeier (3), Grim (7), Tufegdzich (17), Daubner (7), Buntic (5), Gloger (14), Dübbelde, Wolf (5), Vest (11), Kuhle (12)

White Wings: Sullivan (7), Harris (14), Sykes, Albrecht (2), Spoden, Eichler (8), Jönke (14), Pinkins (13), von Fintel (5), Nicolay

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