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Mach‘s Maul auf PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01 Februar 2017 | Autor: Silvia Herrmann

Erster Sponsor für "Mach‘s Maul auf" gefunden

Image Lemgo. An Ideen mangelt es im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake bekanntlich nicht. Nun hat sich das Team passend zum Lutherjahr das so genannte "Sponsorenkonzept der 95 Thesen" einfallen lassen. Damit möchte das Museum kunstinteressierte Privatpersonen, Unternehmen, Initiativen oder Vereine als finanzielle Unterstützer für die bevorstehende Sonderausstellung "Mach’s Maul auf - Reformation im Weserraum" gewinnen. Ab 3. September ist sie in den neuen Räumlichkeiten des Schlosses zu bestaunen.

Foto: Dr. Ralf Ruhnau hat 95 Euro für den Erwerb einer Grafik gespendet, die ab 3. September in der Sonderausstellung "Mach’s Maul auf" im Weserrenaissance-Museum zu sehen sein wird. Das Bild zeigt Cornelis Scribonius Graphaeus, der gezwungen wurde, seine Luther-Gesinnung zu widerrufen.

Kaum ist das Konzept publik, hat sich auch schon der erste Sponsor gefunden: Dr. Ralf Ruhnau. Der gebürtige Westfale ist Konzertmanager der Stiftung Frauenkirche Dresden. Er hat nicht nur ein Herz für Musik, sondern auch für die bildenden Künste. "Als ich kürzlich in der alten Heimat war und von der Idee hörte, hat sie mich sofort begeistert. Ich habe keine Sekunde gezögert, an der Aktion teilzunehmen und das Museum zu unterstützen. Die so entstandene künstlerische Verbindung zu meiner westfälischen Heimat ist mir eine große Freude", sagt er.

Das Sponsorenkonzept basiert auf der Zahl 95 - passend zu der Menge an Thesen, die Luther vor exakt 500 Jahren an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hat. Die potenziellen Sponsoren können zwischen drei Beträgen wählen. Der Mindestbetrag liegt bei 95 Euro. Als Gegenleistung gibt es zwei Freikarten für die Sonderausstellung und einen Anstecker. Darüber hinaus wird der Name des Geldgebers auf eine repräsentative Stiftertafel gedruckt. Diese soll der damaligen Sitte nachempfunden sein, wichtige Informationen öffentlich zu machen. Zu sehen ist sie künftig im neuen Foyer des Museums.

Wer dem Museum mehr Geld zukommen lassen möchte, kann 950 Euro spenden. Als Gegenleistung gibt es 9 plus 5 Freikarten, einen Anstecker, einen Ausstellungskatalog, den Abdruck auf der Stiftertafel, einen Sponsorenhinweis am Kunstobjekt sowie eine exklusive Kuratoren-Führung zum Nulltarif.

Das umfangreichste Gegenleistungs-Paket gibt es für all jene Sponsoren, die dem Museum 9.500 Euro zukommen lassen. Freuen kann man sich dann über 95 Freikarten, einen Anstecker, 9 + 5 Ausstellungskataloge, den Abdruck auf der Stiftertafel, einen Sponsorenhinweis am Kunstobjekt, eine exklusive Kuratoren-Führung mit anschließendem Imbiss und die Nutzung der frisch sanierten Räume für eine Veranstaltung für bis zu 95 Personen. Darüber hinaus wird der Name des Sponsors auf der Internetseite des Museums, in den Newsletter und auch in diverse Facebook-Einträge integriert.

Dr. Ralf Ruhnau hat sich für die erste Variante entschieden und dem Weserrenaissance-Museum nun 95 Euro gespendet. "Wir freuen uns sehr und investieren das Geld in eine Radierung, die den Humanisten Cornelis Scribonius Graphaeus zeigt", erklärt die Leitende Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes. Ihm wurde der Tod angedroht, falls er seine Luther-Gesinnung nicht widerrufen würde. Da er an seinem Leben hing, zeigte er sich "einsichtig". Abgesehen von Kunstobjekten möchte das Museum die Sponsorengelder auch für Audio- und Tourguides verwenden, um den Kunstgenuss für die Besucher zu erhöhen. Selbstverständlich wird auch auf diese technischen Geräte der Name des Sponsors gedruckt. Nähere Informationen zum "Sponsorenkonzept der 95 Thesen" gibt es bei der Marketingreferentin Silvia Herrmann unter Tel. 05261/945022.

©Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
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“Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde – alle dummen Männer.”

Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916

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