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Ist sicher auch sicher? PDF Drucken E-Mail
Freitag, 30 September 2016 | Autor: Christina Mühlenkamp

Vorträge zur Datensicherheit und Banknotenforschung

Lemgo. Wer hat es nicht, das Bedürfnis nach Sicherheit? Doch auch für Unternehmen, Behörden und Organisationen nehmen mögliche Sicherheitslücken einen hohen Stellenwert ein - können sie doch, beispielsweise bei Datendiebstählen, einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Datensicherheit und die Fälschungssicherheit von Banknoten sind deshalb wichtige Forschungsgebiete am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Fachbereiches Elektrotechnik und Technische Informatik öffnet das inIT am 5. Oktober um 18 Uhr die Türen für einen Blick hinter die Kulissen.

Professor Stefan Heiss beschäftigt sich am inIT vorrangig mit Fragen zur Datensicherheit im Kontext von Industrie 4.0. Die Bereitstellung umfassender und durchgängiger IT-Sicherheitsinfrastrukturen für industrielle Kommunikationsnetze gilt als eine der größten Herausforderungen bei der Realisierung der mit einer Industrie 4.0 verbundenen Visionen. Heiss, der stellvertretender Institutsleiter ist und die Lehrgebiete Mathematik und Datensicherheit vertritt, wird verschiedene Aspekte und Lösungsansätze ansprechen, die die sichere Authentifikation von Nutzerinnen und Nutzern sowie Komponenten und Daten, die in Informations- und Kommunikationssystemen ausgetauscht werden, betreffen.

Professor Lohweg gibt am Vortragsabend einen Einblick in seinen Forschungsbereich Optische Dokumentensicherheit und Antworten auf die Fragen, wie sicher Bargeld als Zahlungsmittel ist und ob es zukünftig noch Banknoten geben wird. "Nach wie vor werden die 20- und die 50-Euro-Banknoten am häufigsten gefälscht. Diese Noten sind am häufigsten verbreitet und stellen das Hauptzahlungsmittel in vielen Ländern dar", so Professor Volker Lohweg, Vorstand am inIT und internationaler Experte für Banknotenauthentifikation. Lohweg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Qualitätsinspektion von Banknoten. Die Technik für die Herstellung moderner, fälschungssicherer Banknoten macht eine rasante Entwicklung durch und erfordert ein ganz spezielles Know-how. Dazu ziehen die Hersteller von Banknoten nicht selten seine Forschungsgruppe zu Rate. Doch auch für den alltäglichen Umgang mit Geldscheinen gibt Lohweg praktische Ratschläge, unter anderem wie man Blüten erkennen kann. "Banknoten sollten am besten nach dem Motto ‚Fühlen-Sehen-Kippen‛ der Europäischen Zentralbank untersucht werden", erläutert Professor Lohweg.

"Wenn man beispielsweise einen erhabenen Intaglio-Druck (Stahlstichdruck) erfühlen kann, ein Wasserzeichen sieht, sich die Kinegramm-Elemente beim Bewegen des Scheines verändern und die Banknote leicht abfärbt, hat man mit ziemlicher Sicherheit eine echte Banknote in der Hand."

Alle Interessierten sind eingeladen, den Blick hinter die Kulissen der Forschung zur Daten- und Banknotensicherheit zu werfen.

Ist sicher auch sicher? - Authentizität von elektronischen Daten
und Banknoten


5. Oktober, 18 Uhr
CIIT (Langenbruch 6 | 32657 Lemgo), Auditorium

Weitere Termine der Vortragsreihe:
2. November: Wie intelligent sind Maschinen?
7. Dezember: Nutzbare Forschung!

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“Nicht nur das Gesundmachen, auch das Krankschreiben bringt zufriedene Patienten.”

Werner Horand

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