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Freitag, 05 August 2016

Schneller ins Internet: Netzausbau schreitet voran

fiber

Der Netzausbau im Bereich der Telekommunikation schreitet in der Region langsam, aber sicher voran. In Steinhagen soll der Glasfaser-Ausbau der Telekom bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Den Überblick über die verschiedenen Angebote zu behalten ist nicht leicht, verbergen sich doch hinter Abkürzungen und Bezeichnungen wie Glasfaser, FTTH und VDSL unterschiedliche, aber auch teilweise ähnliche Technologien zur Internetübertragung. Hier erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Entwicklungen.

Glasfaserkabel schneller als Kupferkabel

Der Begriff "FTTH" ist eine Abkürzung für "Fiber to the Home", also "Glasfaser(-Kabel) bis zur Haustür". Damit ist gemeint, dass die Datenübertragung über Glasfaser läuft und im letzten Abschnitt vom Verteiler bis zum Privathaushalt nicht mit Kupfer-, sondern ebenfalls mit Glasfaserkabeln übertragen wird. Durch die Verlegung dieser weiteren Kabel ist der Ausbau also relativ aufwändig. Aufgrund der wenigen Betreiber dieses Ausbaus kann es für einige Haushalte noch dauern, bis sie das noch schnellere Internet beziehen können.

Der Ausbau mit VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line), also dem Nachfolger von DSL, ist dagegen fast überall schon abgeschlossen. VDSL wird ebenfalls über Glasfaserkabel übertragen, das letzte Stück vom Verteilerkasten erfolgt allerdings über die bereits vorhandenen Kupferkabel. Die Verfügbarkeit ist ein Vorteil dieser Technologie: Denn auch wo die Glasfaser noch nicht hinreicht, können Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden, in Paderborn beispielsweise mit einem Tarif von 1&1. Auch auf dem Land ist VDSL vielerorts erhältlich. LTE, die schnelle Übertragungstechnologie für Smartphones, ist dagegen fast ausschließlich in den Städten hinreichend verfügbar.

Glasfaserverlegung in Steinhagen

Das Ziel des Ausbaus in Steinhagen und an anderen Orten ist es also, anstatt Telefon und Internet, zunehmend über Glasfaserkabel statt Kupferkabel zu übertragen und so für eine deutlich schnellere Verbindung sorgen. Beim Verlegen der Kabel muss in vielen Fällen gar nicht mal die Straße geöffnet werden, sondern die Kabel werden mit Längen von bis zu drei Kilometern am Stück an einzelnen Stellen in den Boden befördert und miteinander verbunden.

Trotz des Aufwands zeigen sich die Betreiber zuversichtlich: "Steinhagen ist - ebenso wie die weiteren Ausbaustandorte im Kreis Gütersloh, Halle, Gütersloh-Friedrichsdorf und Rheda-Wiedenbrück - wegen der Haushaltsdichte interessant für uns. Wir haben hier keine Deckungslücke und müssen uns nicht um Fördermittel bemühen", erklärt Alexander Kruppa, Vertriebsleiter des Telekom-Projekts, gegenüber dem Westfalen-Blatt.

Bildrechte: Flickr fiber Mike Seyfang CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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