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K+S bestätigt deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 12 November 2015 | Autor: Michael Wudonig

K+S bestätigt deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses

. Salzergebnis nach den ersten neun Monaten verdoppelt
. Robuste Entwicklung im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
. 9 Monate 2015: EBIT I steigt um 23 % auf 628 Mio. ?
. "Fit für die Zukunft" liefert geplante Ergebnisse
. Legacy Projekt weiter im Zeit- und Kostenrahmen
. Ausblick bestätigt: Anstieg des EBIT I auf 780 - 830 Mio.? erwartet
. Attraktive Ergebnisprognose: EBITDA von rund 1,6 Mrd. ? in 2020


Die K+S Gruppe hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Umsatz und operatives Ergebnis stiegen deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. "Die Ertragsstärke unseres Geschäftsbereichs Salz hat wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen, auch unser Kaligeschäft zeigt sich robust. Daher erwarten wir weiterhin einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses im Jahr 2015", sagt Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft.

Umsatz der ersten neun Monate deutlich über Vorjahr

In den ersten neun Monaten 2015 hat die K+S Gruppe den Umsatz um knapp 14 % auf 3,2 Mrd. ? gesteigert. Beide Geschäftsbereiche profitierten vor allem von höheren Durchschnittspreisen und einem stärkeren US-Dollar zum Euro. Der Umsatz des dritten Quartals übertraf mit 891 Mio. ? den Vorjahreswert um rund 8 %.

"Fit für die Zukunft" liefert erwartete Resultate

Auch im dritten Quartal hat K+S die erheblichen Anstrengungen fortgesetzt, die Kosten- und Organisationsstruktur der gesamten Gruppe effizienter zu gestalten. Die in diesem Zeitraum erwarteten Einsparungen sind vollständig erzielt worden.

Operatives Ergebnis um 23 % über Vorjahr

Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe erreichte in den ersten neun Monaten 2015 einen Wert von 628 Mio. ? und konnte somit den Vorjahreswert um rund 23 % übertreffen. Der Ergebnisanstieg ist in erster Linie auf gestiegene Preise im Geschäftsbereich Salz in Nordamerika sowie die höheren Durchschnittspreise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Daneben wirkte sich der stärkere US-Dollar zum Euro positiv aus.

Der Geschäftsbereich Salz konnte das operative Ergebnis EBIT I in den ersten neun Monaten auf 228 Mio. ? nahezu verdoppeln. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte verbesserte sich das EBIT I in den ersten neun Monaten um knapp 4 % auf 420 Mio. ?.

Im dritten Quartal lag das EBIT I der K+S Gruppe mit 132 Mio. ? in etwa auf Vorjahresniveau. Positive Preis- und Währungseffekte im Geschäftsbereich Salz konnten gegenläufige Effekte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mehr als ausgleichen.

Konzernergebnisse auf Neunmonatssicht deutlich höher

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern betrug nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 406 Mio. ? und stieg damit um 36 %. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte im gleichen Zeitraum 2,12 ? nach 1,56 ? im Vorjahr. Im dritten Quartal belief sich das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern auf 89 Mio. ? (Q3/14: 76 Mio. ?); je Aktie ergibt dies einen Wert von 0,46 ? nach 0,40 ? im Vorjahresquartal.

Investitionen planmäßig gestiegen

In den ersten neun Monaten investierte die K+S Gruppe insgesamt 905 Mio. ? und damit knapp 24 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal 2015 lagen die Investitionen mit 350 Mio. ? rund 19 % über Vorjahr. Der Großteil der Investitionen erfolgte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Sie entfielen im Wesentlichen auf das Legacy Projekt in Kanada sowie auf das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier.

Legacy Projekt mit weiter guten Fortschritten

Beim Bau des neuen Kaliwerks in Kanada standen im dritten Quartal die Errichtung des Stahlbaus der Fabrik, die Installation von Hauptkomponenten, der Beginn des Innenausbaus einschließlich Rohrleitungsbau und erste Elektroinstallationen sowie Erdarbeiten für die Bahnanbindung im Vordergrund. Zudem wurden im Bereich des Solfelds zwei weitere sogenannte Pads für die Kavernenentwicklung in Betrieb genommen. Im Hafen Vancouver erfolgten Pfahlgründungen sowie erste Fundamentarbeiten.

K+S ist weiterhin auf einem guten Weg, das Werk wie geplant ab Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen und dabei das Investitionsbudget von 4,1 Mrd. kanadischen Dollar einzuhalten. Bisher wurden knapp 70 % des Gesamtbudgets verbaut.

Ausblick 2015: Deutlicher Anstieg des EBIT I bestätigt K+S bestätigt die bisherige Prognose eines deutlichen Anstiegs der operativen Ergebnisse. Trotz einer geringeren Mengenverfügbarkeit im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte und der aktuellen Abschwächung im Markt für Kaliumchlorid erwartet die Gruppe ein EBITDA von 1,06 bis 1,11 Mrd. ? (2014: 896 Mio. ?) und ein EBIT I zwischen 780 und 830 Mio. ? (2014: 641 Mio. ?). Für beide Kennzahlen wurde das bisher prognostizierte obere Ende der Bandbreiten (EBITDA: 1,14 Mrd. ?/ EBIT I: 860 Mio. ?) aufgrund der genannten Effekte leicht angepasst.

Der Umsatz der K+S Gruppe sollte im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich zulegen (2014: 3,82 Mrd. ?). Dabei werden beide Geschäftsbereiche von einem im Jahresvergleich höheren Durchschnitts-preisniveau sowie positiven Wechselkurseffekten profitieren. K+S erwartet einen Umsatz zwischen 4,3 und 4,5 Mrd. ? (bisher: 4,35 bis 4,55 Mrd. ?).

Nach einem erfolgreichen Start setzt K+S das Programm "Fit für die Zukunft" weiter um. Die nachhaltige Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur hat das Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Verglichen zum Vorjahr ist für 2015 mit einem leicht höheren Beitrag zum Ergebnis zu rechnen (2014: gut 120 Mio. ?).

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern wird der Entwicklung der operativen Ergebnisse folgen und somit ebenso deutlich höher ausfallen als im Vorjahr (2014: 367 Mio. ?). Hier wird mit einem Ergebnis zwischen 490 und 540 Mio. ? gerechnet.

Höhere Dividende für 2015 wahrscheinlich Die ertragsorientierte Dividendenpolitik spiegelt sich grundsätzlich in einer Aus¬schüt¬tungsquote von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) wider. Die Erwartung eines deutlich über dem Vorjahr liegenden Konzernergebnisses dürfte sich, vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung, in einer entsprechend höheren Dividende für das Geschäftsjahr 2015 bemerkbar machen.

Investitionen steigen planmäßig

Das erwartete Investitionsvolumen der K+S Gruppe für das Jahr 2015 liegt bei rund 1,3 Mrd. ? (2014: 1,2 Mrd. ?). Davon entfällt der überwiegende Teil auf Ausgaben für das Legacy Projekt. Weiterhin ist ein erheblicher Betrag der Investitionen für die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen.

Ergebnisprognose für 2020 ebenfalls bestätigt Trotz der derzeitigen Abschwächung im Kalimarkt sind die mittelfristigen Wachstumstrends nach wie vor intakt. Auf Basis dieser Annahme ist eine schrittweise Steigerung des EBITDA bis 2020 auf rund 1,6 Mrd. ? (2014: 896 Mio. ?) und ein durchschnittliches jährliches Wachstum des freien Cashflows von mindestens 10 % zu erwarten.


Über K+S

K+S ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Wir fördern und veredeln seit mehr als 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt. Die deshalb steigende Nachfrage bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz in Höhe von rund 3,8 Mrd. Euro und ein EBIT von 641 Mio. Euro. K+S ist der Rohstoffwert im Deutschen Aktienindex D AX. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.
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Warren Buffet, amerikanischer Investor, der mit Aktien ein Vermögen machte, geb. 1930

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