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Kantiger Kristall punktet beim Gestaltungswettbewerb PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 10 November 2015 | Autor: Jens Südmeier

Luis Vennhaus aus Schloß Holte-Stukenbrock landet mit seinem Sideboard beim Wettbewerb "Die Gute Form - Tischler gestalten ihr Gesellenstück" auf dem dritten Platz

Ein Möbel mit Ecken und Kanten: Für sein wandhängendes Sideboard hat Luis Vennhaus aus Schloß Holte-Stukenbrock (Ausbildungsbetrieb: R. Schulke GmbH & Co. KG, Verl) am 8. November 2015 im Rahmen der Messe "Mode Heim Handwerk" in Essen den dritten Preis beim Landeswettbewerb "Die Gute Form 2015" in Nordrhein-Westfalen erhalten. Insgesamt sind noch bis zum 15. November 47 Stücke aus ganz NRW auf dem rund 600 Quadratmeter großen Messestand des Fachverbandes Tischler NRW zu sehen.

"Ich wollte ein Möbel bauen, was es so noch nicht gibt", sagt Luis Vennhaus, dessen Vater in Schloß Holte-Stukenbroch eine eigene Tischlerei führt. "Kantig und schräg geschnitten, geschlossen bis auf minimale Fugen gibt das Stück sein Inneres zunächst nicht preis. Das Stück wirkt fast kühl, wie ein Kristall", so die Jury. Öffnet man die Klappe des Sideboards an der rechten Seite, gibt diese einen keilförmigen, hinterleuchteten Spalt frei, den der 19-Jährige mit Pappelfurnier verkleidet hat. "Eine neue Komponente aus Licht, Farbe und Material kommt hinzu. Auch teilgeöffnet bleibt die Formgebung des Ganzen überzeugend", heißt es im Juryurteil weiter. Für den ausgefeilten Öffnungsmechanismus des Sideboards hat sich Luis Vennhaus den Rat eines Elektronikers herangeholt: Die Schubkästen öffnen motorisch unterstützt mit einem selbst hinzugefügten Magnetfeldsensor. Für seinen dritten Platz beim Landeswettbewerb darf sich Luis Vennhaus über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen.

Sieg für den "Schumidor"

Auf Platz 1 landete Frederic Clausen aus Münster mit seinem Schuhschrank "Schumidor". "So wie ein Humidor dafür sorgt, dass Zigarren immer der richtigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, hält der Schumidor die Schuhe immer schön trocken", sagt der gebürtige Däne, der vor seiner Tischlerausbildung elf Semester Evangelische Theologie studiert hat. Um in seinem "Schumidor" für das richtige Klima zu sorgen, der 29-Jährige auf eine Front mit sichtbaren Löchern verzichtet und sie kurzerhand mit Stoff bespannt. "Besonders hervorzuheben sind die schöne Proportion des Schranks, die Auswahl des Stoffs nach Farbton, Webmuster und asymmetrischer Position auf der Front sowie das motorisch unterstützte Öffnen und Schließen der Auszüge", heißt es im Urteil der Jury.

Schreibtisch auf Platz 2

Mit seinem Schreibtisch landete Florian Platzek aus Dinslaken (Ausbildungsbetrieb: Georg Büttgen & Volker Schorsch GbR, Dinslaken) auf dem zweiten Platz. Die Platte des Schreibtisches, in die Schubkästen integriert sind, ist mit Linoleum ummantelt. Hervorzuheben sei auch das Massivholzgestell, das "statisch sehr stabil konstruiert ist und dabei Dynamik und Spannung zeigt". Die Jury lobt: "Platte und Gestell werden mit dem schönen Detail der seitlich eingelassenen Überplattung zu einer überzeugenden Einheit verschmolzen."

Bildzeile:

Aus MDF, französischem Nussbaum und Pappelfurnier hat Luis Vennhaus sein Gesellenstück konstruiert.

Bild: Bettina Engel-Albustin
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Wilfred Guth, Aufsichtsrats-Vorsitzender Deutsche Bank 1988, *1919

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