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Leserbriefe
Offener Brief an Landrat Manfred Müller
Donnerstag, 05 Mai 2011
Offener Brief an Landrat Manfred Müller

Sehr geehrter Herr Landrat,

zu Ostern habe ich mit meinen Kindern die Wewelsburg besucht. Dort wurden wir Zeuge, wie einem Mann, der ein T-Shirt mit Thors Hammer trug, der Einlaß verwehrt wurde. Meine Kinder kennen dieses Symbol von PC-Spielen und waren verwundert, was daran so schlimm ist. Der Mann wurde aufgefordert, das T-Shirt linksrum zu tragen. Dies lehnte er ab mit Verweis auf die Religions- und Meinungsfreiheit, die in Deutschland Grundrechte seien. Er wies daraufhin, daß er dieses Symbol aus religiösen Gründen trage und weigerte sich, dies zu verdecken, weil er zu seiner Religion stehe und religiöse Symbole nicht verboten sind. Auch ist Thors Hammer nicht verboten in Deutschland und auch frei zu erwerben. Ihm wurde entgegnet, daß das Zeigen die-ses Symbols in der Hausordnung verboten ist und deshalb der Einlaß ihm verweigert wird.
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Mehr Demokratie sieht anders aus
Montag, 18 April 2011
Es ist erschreckend, wie unsere Regierung von NRW mit Steuergeldern umgeht
Obwohl der Verein "Mehr Demokratie" schon lange einen Vorschlag für ein besseres Wahlverfahren für Bürgermeister und Landräte gemacht hat, dass im Prinzip auch für Direktkandidaten für die Parlamente gelten könnte, das ohne Stichwahl auskommt, führt die Landesregierung die Stichwahl wieder ein. Dabei ist gar nicht gesagt, dass einer der beiden Kandidaten, der die meisten Stimmen hatte überhaupt die Mehrheit der Wähler vertritt. Das war z.B. in Frankreich zur Präsidentenwahl so, als die Front National den zweiten Platz schaffte, weil die Wähler sich auf zu viele Kandidaten verteilt hatten. Allen anderen war aber gemeinsam, dass diese den Nationalisten nicht wollten. Und so mussten nun alle wider Willen einen Kandidaten wählen, den diese auch nicht wollten. Das würde beim Zustimmungswahlrecht nicht passieren. Da darf man bei Personenwahlen alle Kandidaten ankreuzen, denen man die Wahrnahme des Wahlamtes zutraut.
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Warum nicht Tunnel bauen und Kopfbahnhof erhalten?
Dienstag, 26 Oktober 2010
Zentrale Aussage der Schlichtung zu Stuttgart 21 für mich ist: In der Schweiz wird ein Fahrplan erstellt und dann der Bahnhof und das Netz dafür entworfen, in Deutschland werden Bahnhöfe und Strecken wahrlos gebaut und dann geschaut, welchen Fahrplan man da rein bekommt. Der Nutzen für die Menschen ist beim Schweizer vorgehen höher. Eine Verkleinerung von S 21 müsste in den bestehenden Plänen möglich sein und würde Kosten senken. 4 Gleise unter der Erde bei Fortbestand des Kopfbahnhofs wären eine deutliche Erhöhung der Kapazität, während das akut geplante S 21 die Kapazität begrenzt.
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Offener Brief an die Grünen in NRW
Donnerstag, 18 März 2010
Offener Brief an die Grünen in NRW

Sehr geehrte Damen und Herren!

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Technik, die die Umwelt entlastet, Arbeitsplätze schafft, die Gesundheit fördert, Müll reduziert, Müllverbrennung ersetzt.... und keiner setzt sich dafür ein. So was gibt es nicht, da es doch die Grünen gibt? Leider ernte ich an Infostanden der Grünen nur Achselzucken, wenn ich da nach dem Kryo- Recycling frage.
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Cannabis im Strassenverkehr - Grüne Hilfe kritisiert Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Dienstag, 15 Juli 2008
Gegendarstellung zur Rede vom 26.06.2008 von Maria Eichhorn "Cannabis nicht legalisieren"

Offener Brief - Stellungnahme/Gegendarstellungzur Rede vom 26.06.2008 von Maria Eichhorn, "Cannabis nicht legalisieren"(Maria Eichhorn MdB ist Drogenbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion)

Sehr geehrte Frau Eichhorn, Sehr geehrte Damen und Herren, mit diesem Brief wenden wir, das sind Lars Scheimann, Tourette Patient, und Birgit Scheimann, seine Ehefrau, uns an Sie, sowie an die Öffentlichkeit um Ihre Rede vom 26.06.2008 bezüglich Cannabis in der Medizin zu kommentieren.

Zu allererst möchten wir uns kurz vorstellen bevor wir Ihnen mitteilen, wie unrecht Sie haben und das Sie sich offenbar weder auf diese Rede, noch aufdas Thema vorbereitet haben. Anscheinend wissen Sie überhaupt nicht worum es hier geht und vergessen, dass es hier nicht um die allgemeine Legalisierung, sondern um die Regelung für Patienten geht, welche einen positiven Nutzen aus dem Wirkstoff THC ziehen. Deshalb sehen wir es als dringend erforderlich an, Sie über bereits bestehende Gesetzesänderungenbezüglich dieses Gegenstandes, sowie der Vorgehensweise der zuentscheidenden Behörden (Bundesopiumstelle) aufzuklären.

Wir bitten etwaige jetzt dokumentierte Gefühlsausbrüche zu entschuldigen, aber aufgrund der Tatsache dass Sie die Problematik völlig durch Ihre Unwissenheit verfehlen, sind unsere Emotionen derart aufgebracht, dass es sich nicht vermeiden lässt Wut und Enttäuschung im Rahmen zu halten. Lars Scheimann ist Patient der MHH Hannover, er wird von Frau Dr. Müller Vahl behandelt. Er leidet seit seiner Kindheit an dem Gillesdela Tourette Syndrom. Eine komplexe neurologische Erkrankung für die es kein eigenständiges Medikament gibt. Diese Erkrankung wird bisher mit starken Psychopharmaka wie z.B. dem bekannten Haldol oder ähnlichen Präparaten behandelt. Diese Präparate sind mit sehr starken Nebenwirkungen/Wechselwirkungen und Gefahren einer Spätkomplikation verbunden (Impotenz, Leberschäden, Persönlichkeitsveränderung, Realitätsverlust und vieles mehr auf Rezept).
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Zitate - Lebensweisheiten - Denkanstöße

“Mehrheiten zementieren das Bestehende, Fortschritt ist nur über Minderheiten möglich.”

Bertrand Russell, engl. Philosoph und Mathematiker, 1950 Nobelpreis für Literatur, 1872-1970

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