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Forschung / Wissenschaft
Das "Wundermaterial" Graphen anwendungsreif machen
Dienstag, 01 Februar 2011
Graphen: Eine Schicht aus Kohlenstoffatomen in einer honigwabenähnlichen Packung
Graphen: Eine Schicht aus Kohlenstoffatomen in einer honigwabenähnlichen Packung
  Bielefeld. Zukunftsweisende nanophysikalische Forschung an der Universität Bielefeld Graphen ist ein Material, das aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen besteht, die in einem Gitter aus sechseckigen "Honigwaben" angeordnet ist. Graphen ist gleichzeitig das dünnste und das stärkste Material, das je von Menschen hergestellt wurde.

Der Nobelpreis für Physik wurde 2010 an die Physiker Andre Geim und Konstantin Novoselov (Universität Manchester) für ihre Grundlagenforschung an Graphen verliehen. Auch an der Universität Bielefeld forschen die Physiker Prof. Dr. Armin Gölzhäuser und Dr. Andrey Turchanin intensiv an dem vielversprechenden Nanomaterial mit besonderen elektronischen Eigenschaften. Sie werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
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ZiF-Tagung über "Zerstörerische Vorgänge"
Freitag, 21 Januar 2011
Wenn Kinder und Jugendliche Missachtung und sexuelle Gewalt in sozialen Institutionen erfahren

Bielefeld. Kinder und Jugendliche erfahren Gewalt und Missachtung in ihren Familien, aber auch in Schulen, Heimen, Vereinen oder Kirchen. Diese "zerstörerischen Vorgänge" sind Gegenstand der Tagung, die vom 26. bis 28. Januar unter der Leitung der Erziehungswissenschaftler Professorin Dr. Sabine Andresen, Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer (beide Bielefeld) und Professor Dr. Jürgen Oelkers (Zürich) am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet.
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NRW soll gentechnikfreie Region werden - VCI NRW ist fassungslos
Donnerstag, 20 Januar 2011
Düsseldorf. Gestern wurde ein Antrag von SPD und Bündins 90/DIE GRÜNEN im Landtag diskutiert, mit dem NRW zur gentechnikfreien Region gemacht werden soll.

"Ein Bundesland, dass sich zur gentechnikfreien Region macht, verschließt die Augen vor den Herausforderungen der Zukunft. Zudem wird den Menschen in NRW damit etwas vorgegaukelt, dass in der Praxis nicht durchsetzbar ist." so Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer des Verbandes der chemischen Industrie von NRW (VCI NRW).
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Für mehr Gleichheit in der Vielfalt
Mittwoch, 10 November 2010
Eva Maria Roer (links), Vorsitzende Total Equality Deutschland, überreicht Eva Voß, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity, das Prädikat Total Equality
Eva Maria Roer (links), Vorsitzende Total Equality Deutschland, überreicht Eva Voß, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity, das Prädikat Total Equality
Die Universität Freiburg wurde für ihr Konzept der Chancengleichheit ausgezeichnet

Freiburg. Kind und Karriere? Frauen in Führungspositionen? Männer in Elternzeit? Dafür und für weitere zentrale Gleichstellungsaspekte engagiert sich die Universität Freiburg. Am 4. November wurde sie als eine von 60 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden für Chancengleichheit in ihrer Personalpolitik in Erfurt ausgezeichnet.

Jetzt überreichte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V., Eva Voß, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity und Ellen Biesenbach, Leiterin des zentralen Familienservice, stellvertretend für die Universität das Prädikat "TOTAL E-QUALITY".

Das Prädikat wird jährlich vergeben und gilt für die Dauer von drei Jahren. Die Jury lobte bei ihrer Begründung die Tatsache, dass das Thema Gleichstellung an der Universität Freiburg nicht nur als strategisches Element der universitären Struktur- und Entwicklungsplanung wirkt, sondern als Selbstverpflichtung verstanden wird.
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PAPI bringt Bewegung in die Schwangerschaft
Freitag, 08 Oktober 2010
Übungsleiter/innen und Hebammen aus OWL erfolgreich qualifiziert - Künftig gezielte Bewegungsangebote für Schwangere auch in Gütersloh und Bielefeld oder im Kreis Lippe

Am vergangenen Wochenende endete in Paderborn eine Qualifizierungsmaßnahme für Übungsleiter/innen und Hebammen aus ganz Ostwestfalen Lippe, in der sie zum Thema "Sport in der Schwangerschaft" fortgebildet wurden. Das Konzept dazu hat das Paderborner Adipositas Präventions- und Interventionsprojekt PAPI an der Universität Paderborn entwickelt.
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Internationaler Leitkongress zu Nanobio-Technologie eröffnet
Donnerstag, 17 Juni 2010
"Unternehmen müssen das große Schweigen brechen."

Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, seine Exzellenz Philip D. Murphy, der amerikanische Botschafter und der Geschäftsführer der CeNTech GmbH Dr. Thomas Robbers (v.l.)
Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, seine Exzellenz Philip D. Murphy, der amerikanische Botschafter und der Geschäftsführer der CeNTech GmbH Dr. Thomas Robbers (v.l.)
  Münster (wid). Mehr Dialog - weniger Schweigen: Diese Forderungen stellte Dr. Antje Grobe von der Stiftung Risiko-Dialog, Sankt Gallen, zum heutigen Start der NanoBio-Europe an Unternehmen, die Produkte mit Hilfe von Nanotechnologie entwickeln. Rund 280 Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern haben zu dem internationalen Leitkongress im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland zusammengefunden. Im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung stehen Anwendungen der Nanobiotechnologie in den Bereichen Diagnostik, gezielter Wirkstofftransport und Regenerative Medizin.

"Das Bedürfnis der Konsumenten nach Aufklärung und Information ist groß", erklärte Grobe bei ihrer Rede. Es sei ein Problem, dass Unternehmen sich angesichts der teils kritischen Berichtserstattung in den Medien häufig in ihr Schneckenhaus zurückziehen. "Bis auf ein paar Leuchttürme, gibt es ein großes Schweigen von Seiten der Industrie und Wissenschaft", erklärte Grobe. Dabei sei es so wichtig, miteinander zu kommunizieren: über Funktionsweise und Eigenschaften von Nanoprodukten, Vorteile, Technologien und Sicherheit.
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Freiburger Forscher erfinden neue Technologie zur Fernbedienung von Proteinen
Freitag, 30 April 2010
Lichtgesteuerte Proteinfragmente können Onkogene ein- und ausschalten - Publikation in "Angewandte Chemie", International Edition

`Licht schaltet die Aktivität des AP-1 Transkriptionsfaktors (blau-grün) in lebenden Zellen mit Hilfe des Inhibitors (rot-gelb), der mit einem speziellen lichtsensitiven chemischen Adapter modifiziert wurde`
`Licht schaltet die Aktivität des AP-1 Transkriptionsfaktors (blau-grün) in lebenden Zellen mit Hilfe des Inhibitors (rot-gelb), der mit einem speziellen lichtsensitiven chemischen Adapter modifiziert wurde`
Freiburg. Das Ablesen von Genen und die damit verknüpfte Herstellung zellulärer Eiweißmoleküle sind wesentlich für das korrekte Funktionieren jeder Zelle. Dieser als Genexpression bezeichnete Prozess wird durch spezielle Eiweißmoleküle, so genannte Transkriptionsfaktoren gesteuert. Ihre Veränderung führt in den meisten Fällen zu einer krankhaften Veränderung wie etwa Krebs. Die Freiburger Forschergruppe von Prof. Dr. Katja Arndt, Institut für Biologie III der Universität Freiburg, hat nun kleine Eiweißfragmente konstruiert, die fehlregulierte Genexpression hemmen können. In Zusammenarbeit mit dem Team von Andrew Woolley, Professor an der University of Toronto, entwickelten die Wissenschaftler einen Mechanismus, mit dem sich diese Inhibitoren "per Lichtschalter" fernsteuern lassen.
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“Sparmaßnahmen muss man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.”

Jean Paul Getty, amerikanischer Industrieller, Ölmilliardär, 1892 – 1976

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